Das erlebt man in Spanien nirgends

Von Tobias Wiltschek

M – Er folgte Iker Romero im Sommer vom FC Barcelona zu den F Berlin und soll nach dem Abgang von Alexander Petersson im rechten R der Hauptst wirbeln.

Allerdings zog sich der 27-J schon im vorletzten Spiel der F gegen MT Melsungen eine Bauchmuskelverletzung zu, die ihn auch beim viel umjubelten Unentschieden gegen den gro Favoriten THW Kiel behinderte (

Bericht).

Gegen L muss er daher aussetzen.

Im Interview mit SPORT1 spricht Konstantin Igropulo seinen Wechsel an die Spree sowie den gr Unterschied zwischen der spanischen und der deutschen Liga. Au erkl er, warum die meisten russischen Nationalspieler einen Wechsel ins Ausland scheuen.

SPORT1: Herr Igropulo, Sie haben in einem dramatischen Spiel mit den F die Siegesserie des THW Kiel gestoppt. Wie hat das Team dieses Unentschieden gefeiert?

Konstantin Igropulo: Das war ein wichtiger Punkt f uns und ein wichtiger Schritt vorw Jeder hat sich gefreut. Die gro Party ist aber nicht ausgebrochen.

SPORT1: War Ihnen vor dem Wechsel zu den F bekannt, dass Kiel im letzten Jahr alle Spiele in der Bundesliga gewonnen hat?

Igropulo: Ich wei dass sie gegen uns den ersten Punkt seit eineinhalb Jahren verloren haben und habe die Bundesliga nat auch aus Spanien verfolgt. Normalerweise informiere ich mich erst vor dem jeweiligen Spiel den Gegner, um mich zu motivieren. Je mehr Informationen man den Gegner hat, desto besser ist man auf ihn vorbereitet.

SPORT1: Sie kamen zu Beginn der Saison von Barcelona nach Berlin. Was hat Sie an der Bundesliga und Berlin so gereizt, dass Sie der spanischen Sonne den R gekehrt haben?

Igropulo: Es waren drei sehr sch Jahre. Wenn man sich aber weiterentwickeln will, muss man etwas F mich war es eine perfekte Gelegenheit und sehr interessant, eine neue Mannschaft und ein neues Projekt kennenzulernen. Nat war auch Iker Romero (sein fr Teamkollege bei Barcelona, Anm. d. Redaktion) ein Faktor bei meiner Entscheidung f Berlin. Dazu ist die Bundesliga die beste Liga auf diesem Planeten.

Igropulo: Der gr Unterschied ist, dass hier zu jedem Spiel knapp 10.000 Zuschauer kommen. Die sorgen f eine unglaubliche Atmosph Das erlebt man in Spanien nirgends. Auch in Barcelona kommen nicht so viele Zuschauer, au gegen Atletico Madrid oder in der Champions League.

SPORT1: In der Bundesliga spielen sehr wenige russische Spieler. Warum scheuen sie den Sprung nach Deutschland?

Igropulo: 90 Prozent der russischen Nationalspieler spielen bei Medwedi Tschechow, wo sie gutes Geld verdienen. Sie wollen sich nicht ver sondern lieber mit ihren Familien dort bleiben. Es ist eben nicht so leicht, das Land zu verlassen, eine neue Sprache zu lernen und sich an einen anderen Lebensstil zu gew F mich ist es nicht genug, das ganze Jahr in der russischen Liga zu spielen. Denn die ist absolut Medwedi ist den anderen Mannschaften zwei Schritte voraus.

SPORT1: Sie sind mit den F sehr erfolgreich in die Saison gestartet. Wo liegen die St des Teams?

Igropulo: Unser Start war in der Tat nicht schlecht. Ich denke aber, dass wir noch besser spielen k Wir sind noch nicht bei 100 Prozent. Mit jedem Spiel werden wir uns verbessern.

SPORT1: Auch der kommende Gegner L ist sehr gut gestartet. Haben Sie sich schon ihn informiert?

Igropulo: Nat habe ich Informationen die Mannschaft. Aber die kann ich Ihnen nat nicht vor dem Spiel erz denn sie geh zu unserer Taktik. Wir schauen aber vor allem auf uns und werden auf jeden Fall 100 Prozent geben. Es wird keine leichte Aufgabe f uns. In der Bundesliga ist es immer schwer, ausw anzutreten. Denn jede Mannschaft hat ihre Fans, die sie antreiben.

SPORT1: Wir haben bei SPORT1 ein Online-Managerspiel (

Handball-Manager: Jetzt aufstellen!), bei dem Sie am h gekauft wurden. Woran k das liegen?

Igropulo: Da m Sie die Hobby-Manager fragen, die mich gekauft haben, ich kann Ihnen leider keine Erkl geben. Aber es und ehrt mich nat dass die Fans auch spielerisch das Vertrauen in mich setzen.

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