Hersteller sollten sich Gedanken machen

Animationsfilme wie Shrek oder das brandneue Jagdfieber sind ein Phnomen, sprechen sie doch gleichermaen Jngstpublikum wie Erwachsene an. Die Kleinen freuen sich ber die grougigen Knuddelfiguren, die auf der Leinwand alberne Verrenkungen machen, die Erwachsenen lachen ber den oft feinsinnigen, doppelbdigen, ironischen Humor.

Irre aber: Spiele, die auf Animationsfilmen basieren, sprechen lediglich das Jngstpublikum an, weil die Entwickler sich stets nur auf die Reize fr die Kleinen strzen: Mechanik und Knuddelfaktor. Da gibt es dann etwa lustig anzuschauendes Blumenwettsammeln mit Kulleraugenfiguren. Dabei sind diese Filme doch idealer Nhrboden fr intelligente Adventures im Stile eines Monkey Islands. Figuren und Welten sind lngst durch die Kinoauftritte etabliert, die Humor-Richtung ist festgelegt.

Jetzt msste sich nur noch wer hinsetzen und sich mal Gedanken ber eine gute Rtselstruktur machen. Aber das scheint zu aufwndig im Hopplahopp-Filmversoftungsbetrieb. Dmlich, sage ich, wird doch so ein Groteil des Zielpublikums einfach ignoriert – nmlich die zahlungskrftigen Erwachsenen.

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